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Martin Staden

 

Japan Dragon

Gedenkstätte an das Erdbeben von 1995

Kobe ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die sechst größte Stadt in Japan. Die weltoffene Hafenstadt kennt wohl jeder aus den Nachrichten über das grosse Erdbeben vom 17. Januar 1995. Kobe wurde fast vollständig zerstört. Bei dem großen "Hanshin Erdbeben" wurden 6.000 Personen getötet und 415.000 Personen verletzt. Über 100.000 Häuser wurden komplett und 185.000 teilweise zerstört. Um 5:46 Uhr und 52 Sekunden bebte die Erde für 20 Sekunden mit einer Stärke von 7.2 auf der Richterskala. Selbst die als erdbebensicher geltende doppelstöckige Stadtautobahn in Kobe wurde zerstört. Mehr als 350 Feuer brachen in der Stadt aus. In weniger als 10 Jahren nach dem Erdbeben wurde die Stadt vollständig wieder aufgebaut. Im "Meriken Park" gegenüber des Okura Hotels wurde ein Stück der zerstörten Hafenanlagen nicht wieder hergestellt, sondern als Gedenkstätte an das Erdbeben hergerichtet. Neben den Ruinen der Hafenanlagen erinnern Schautafeln, Exponate und Fotos an das große Beben.

   

Mein Hotel, das Okura Hotel mit 135 Metern Höhe und 35 Stockwerken ist das höchste Gebäude am Meriken Park. Es erlaubte eine schöne Aussicht auf den ahfen und die Stadt und war ideal gelegen, um viele der interessanten Ecken von Kobe zu Fuss zu erreichen.

Okura Hotel
Cobe Port Control Tower  

Sehr imposant ist der weithin sichtbare Kobe Tower nahe dem Naka Pier Central Passenger Terminal. Der 108 Meter hohe Tower als ein unverwechselbares Symbol der Stadt Kobe besteht aus einer Stahlkonstruktion und beherbergt die Hafenbehörde sowie zwei öffentlich zugängige Aussichtsetagen.

Durch den roten Anstrich im Zusammenhang mit der Beleuchtung wirkt der Kobe Tower besonders nachts sehr imponierend. Vom Tower selbst hat man einen schönen Ausblich auf sie Stadt, den Hafen und den "Mosaik Garden", dem 'Kobe Harbourland'.

Im Hafenviertel von Kobe liegt das "Kobe Harbourland" (Kobe Hafenland), ein Einkaufs und Unterlatungsbezirk mit vielen gemütlichen Kaffes, Restaurants und Einkaufszentren, meist im westlichen Stil. Mosaic Harbour LandIn diesem populärem Viertel trifft man viele Touristen und junge Leute. Innerhalb diesers Bezirkes befindet sich auch ein kleiner Vergnügungspark mit, für deutsche Verhältnisse altertümlichen Fahrgeschäften. Unverständlich für mich war jedoch, dass alle Geschäfte und auch die Restaurants spätestens um 22:00 Uhr schlossen. Nach dieser Zeit war der gesamte Bezirk menschenleer.

 

Vom Pier des Mosaic Garden hat man eine gute Sicht auf den Kobe Harbour Tower, das Okura Hotel, dem Maritime Museum sowie dem 14 stöckigem Oriental Hotel mit seiner markanten Form. Diese bekannte, 1995 gebaute First Class Hotel mit seiner eigenwilligen Architektur steht auf einer Pier und gestattet dadurch allen 331 Zimmern vom Balkon aus den Blick auf den Hafen. Für viele Brautpare ist das Oriental Hotel mit der eingenen Kapelle der bevorzugte Platz zum Heiraten.

Skyline Kobe Harbour Kobe Oriental Hotel

Kobe Tower, Okura Hotel und
Maritime Museum

Oriental Hotel

Old Pirat Sailingship Im Kobe Maritime Museum neben dem Hotel Ocura und gegenüber des Kobe Port Towers wird die historische Geschichte der Hafenstadt Kobe dargestellt. Des weiteren sind hier - wie es isch für ein maritimes Museum gehört - verschiedene Schiffsmodelle ausgestellt. Auch im Aussenbereich des Museums befinden sich mehrere historische Schiffe und ein altes Piratenschiff. Leider sind diese Schiffe nicht begehbar.

 

Kobe Maritime MuseumDas Dach des Maritime Museums besteht aus einer weissen Rohrkonstruktion und ist der Form eines Segelbootes nachempfunden. Nachts wird das Dach beleuchtet und bildet zusammen mit dem Kobe Port Tower und dem Oriental Hotel ein eine imposante und farbenprächtige Skyeline.

Chinatown in Kobe"Nankinmachi", so heisst die Chinatown von Kobe. Eigendlich ist es weniger eine "Chinatown" wie man sie sich vorstellt, sondern eine weitere Schoppingmeile mit vielen Restaurants. An China erinnert nur das mächtige Tor zum Eingang von Chanatown.


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